Die wichtigsten Tipps für die Pflege von Streuobst­pflanzungen



Offenhalten der Baumscheibe

In den Monaten April – Juli (durch Freihacken oder Mulchabdeckung) in den ersten 5 Jahren bzw. solange, bis der Baum einen Jahrestrieb von > 60 cm aufweist.


Regelmäßiger Erziehungsschnitt

Zum Aufbau eines tragfähigen Kronengerüsts mindestens in den ersten 10 Jahren


Jährliche Kontrolle von Anbindung und Verbissschutz

Sowie der Schutzvorkehrungen gegen Weidevieh


Stammkontrolle

Stammaustriebe entfernen, evtl. Krebswunden ausschneiden


Kontrolle der Veredlungsstelle

Sollte nicht im Boden versinken


Kontrolle auf Wühlmausbefall

Sitzt der Baum locker? Ggf. Aufgraben der baumnahen Gänge, bei Bedarf Wühlmausfallen


Vorbeugende Schutzmaßnahmen gegen Wühlmäuse

Entfernen der Mulchauflage vor den Wintermonaten, Aufstellen von Ansitzstangen für Greifvögel, Anlage von Steinhaufen für Wiesel.


Wässern bei anhaltender Trockenheit

Im Frühjahr und Sommer, besonders im ersten Standjahr


Kompostgabe in den ersten Jahren

Zur Verbesserung der Bodenstruktur


Ausschneiden von Krebswunden

Vorzugsweise bei trockenem Wetter, am besten in der Vegetationszeit (Mai-Juli)


Kalken bzw. Weißen der Stämme

Zumindest südseitig vor den Wintermonaten (Vorbeugung gegen Frostrisse, besonders in sonnenexponierten Lagen)


Ggf. Rückschnitt von Triebspitzen während der Vegetationsperiode

Bei Befall mit Mehltau, Monilia, Krebs oder Blattläusen (bei Feuerbrand ggf. auch stärkerer Rückschnitt)


In besonderen Fällen weitere Pflanzenschutzmaßnahmen

Z.B. Bacillus thuringiensis oder Neem-Produkte bei starkem Frostspanner-Befall


Dein Ansprechpartner:

Hans-Joachim Bannier
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